Von Nebelgranaten und plastikfreien Adventkalendern

IMG-20181203-WA0002.jpgIn den letzten Tagen ist es bei mir rund gegangen: Am Freitag im Antenne Steiermark Studio und heute Nachmittag live bei Steiermark heute – dazwischen einige Zeitungsinterviews.

Eigentlich wollte ich ein paar neue Blogbeiträge auf www.keinheimfuerplastik.at dazu schreiben. Doch beim Durchsehen meiner Beiträge seit 2009 habe ich bemerkt, dass ich zum Thema „Plastiksackerl“ tatsächlich schon so ziemlich alles geschrieben habe, was es dazu zu sagen gib. Daher werde ich den aktuellen Anlass für einen „Plastikfreien Adventkalender“ nutzen! Morgen starte ich mit einer Geschichte über meine Tochter Marlene, die im Jahr 2012 an den damaligen Umweltminister Berlakovic einen Brief zum Thema Plastiksackerlverbot geschrieben hat….

Ich habe mich jedenfalls einerseits gefreut, andererseits auch wirklich sehr lachen müssen, als mir in den letzten Tagen einige FreundInnen und Bekannte, aber auch Menschen, die seit Jahren meinen Blog http://www.keinheimfuerplastik.at lesen, gratuliert haben! J

Das geplante Plastiksackerlverbot ab 2020 ist in aller Munde und gibt genug Anlass für Diskussionen und zum Glück auch für eine kritische Auseinandersetzung mit dem gesamten Thema „Verschwendung“ – in Zeiten wo für die Eindämmung der Klimakrise auf ein für Menschen erträgliches Maß nur mehr wenige Jahre bis Jahrzehnte übrigbleiben, ja keine ganz unrelevante Sache.

Tatsächlich könnte man (als eifrige Beobachterin) der „Plastikdiskussion“ ein wenig den Eindruck gewinnen, das von unserer Bundesregierung als großer Wurf verkündete Plastiksackerlverbot könnte auch eine kleine Nebelgranate sein. Immerhin hätte man ohnehin bis 2018 konkrete Maßnahmen treffen müssen und den Marketingprofis von Kurz und Köstinger ist natürlich längst (spätestens jedenfalls nach der Kronenzeitungskampagne zum Thema Plastik diesen Sommer) aufgefallen, dass Plastik nicht mehr ganz so „sexy“ ist und man das Thema kurz vor der UN Klimakonferenz in Katowice recht gut dafür benutzen könnte, um vom eigenen klimapolitischen Versagen abzulenken.

Aber sei´s drum! Ich freue mich, dass Dank des seit Jahren zunehmenden Drucks vieler Menschen, Initiativen, NGOs,… usw. endlich auch in Österreich ein bisschen Bewegung in die Sache kommt.

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