Bienen, Schmetterlinge und andere lautlos Sterbende

20170712_124937_resizedGerade bei Themen wie diesen hören wir Grüne ja oft spöttische Bemerkungen wie: gibt´s nichts Wichtigeres, habt Ihr keine anderen Sorgen?

Aber ist das schweigende Sterben der Insekten wirklich so ein „Orchideenthema“? Ist es egal, wenn´s irgendwann keine Insekten mehr gibt? Dann vielleicht keine Vögle mehr? Wenn Bienen und Schmetterlinge keine Pflanzen mehr bestäuben, weil es sie nicht mehr gibt? Wenn letztlich eine Ökokatastrophe langsam, schleichend und still über uns hinwegzieht, bis auch uns klar wird, dass es zu spät ist…?

Es stimmt, aussterbende Insekten machen wenig Lärm, sie taugen nicht für Katastrophenszenarien oder als „Angstmacher“. Sie sind quasi nicht wirklich „medientauglich“ und sie verschwinden langsam, still und unbemerkt…Wenn man sich allerdings ansieht, welche Konsequenz ihr Aussterben haben könnte, sind sie durchaus auch eine Überlebensfrage für die Menschheit… obwohl man natürlich auch das – wenn man sich das Universum als Maß nimmt – durchaus als Orchideenthema sehen könnte…

Bei diesem Thema, so wie bei vielen anderen auch: Wir wissen eigentlich alles – wir wissen, warum es Probleme gibt, warum Bienen und Schmetterlinge und viele andere Insektenarten immer mehr dezimiert werden: übermäßiger Einsatz von Pestiziden (durch Studien eindeutig belegt!) schwächen Bienen (und alle Insekten) und machen sie anfälliger für Parasiten und Krankheiten, maßloser Flächenverbrauch, Bodenversiegelung, intensiv bewirtschaftete Monokulturen, Verbauung von Flusslandschaften….lauter Dinge, die auch sonst für viel Schlechtes bewirken – fürs Klima zum Beispiel, für unsere Gesundheit, eigentlich für fast alles!!!!

Wir müssen uns in diesem Zusammenhang nur allzu oft vorwerfen lassen, dass wir ständig irgendetwas verbieten wollen – aber ich will einfach nicht tatenlos zusehen, wie Gifte, maßloses Zubetonieren, Verbauen und Versiegeln unserer Böden,….etc. zuerst den Pflanzen und Tieren und dann letztlich uns selbst die Lebensgrundlage rauben und kein Überleben mehr ermöglicht – da lass ich mir lieber vorwerfen, dass ich diesen schleichenden Selbstmord auf Raten verbieten möchte!!

Ganz konkret haben wir in diesem Zusammenhang, eine Verringerung von Pestiziden gefordert! Die zuständigen Regierungsmitglieder von SPÖ und ÖVP haben in der heutigen Landtagssitzung wieder versucht, darzustellen, dass eh alles passt, weil sie eh schon so viel tun….aber dass die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen, sieht man an den Fakten ja ganz deutlich – nämlich daran, dass die Bienen, Schmetterlinge und sonstige Arten, weiter massenhaft sterben. Eine aktuelle Studie in einem deutschen NATURSCHUTZGEBIET hat gerade erst ergeben, dass heute dort 76% weniger Insekten als 1989 gefunden wurden – und ein Zoolge des österreichischen Umweltbundesamts hat gerade erst festgestellt, dass diese Ergebnisse durchaus auf Österreich übertragbar sind.

Ich kann abschließend nur sagen – ich denke, die Verantwortlichen von SPÖ und ÖVP wüssten genau, was zu tun wäre. Es wird ja zur Zeit so gerne über den Schutz unserer Heimat geredet – also reden wir auch in diesem Zusammenhang mal darüber: ja, sie gehört geschützt – und gewisse, schädliche, zerstörende und letztlich tödliche Faktoren müssen aus diesem Grund einfach verboten werden – aber eben DAMIT etwas Neues und Besseres endlich MEHR Platz hat! Alles andere ist fahrlässig, nicht nur den Insekten, sondern vor allem auch uns selbst gegenüber!

Für uns bedeutet das, dass wir schon demnächst wieder einen neuen Anlauf machen werden, wenigstens die wichtigsten nächsten Schritte in dieser Sache, so schnell wie möglich zur Umsetzung zu bringen.

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Das glückliche Schweinderl von nebenan….

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…….gibt´s leider (fast) nie. Auch wenn´s auf diesem Foto vom Vorzeige – Biobetrieb Labonco so selbstverständlich wirkt….

Normalerweise sieht es in Österreich diesbezüglich nämlich ganz anders aus. Dazu ein kurzer Ausschnitt aus dem heute veröffentlichten Bericht des Vereins „Land schafft Leben“:

„Die Schweine in konventioneller Haltung stehen auf Vollspaltböden aus Beton ohne Einstreu und haben nie Auslauf. Laut Gesetz müssen jedem Tier 0,7 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Eigentlich sollen sie sich nicht viel beschäftigen, sondern wachsen“, meint auch eine Züchterin in einem Video auf der Plattform. Fünf Tage vor und vier Wochen nach der Geburt sind konventionelle Zuchtsauen derzeit noch im Kastenstand fixiert. Das soll erst ab 2033 verboten sein.“

Im selben Bericht heißt es:

„Viele heimische Schweinebauern haben übrigens in den vergangenen Jahren die Produktion aufgegeben. Im Jahr 2000 gab es mit knapp 64.000 Schweinebauern noch mehr als doppelt so viele wie heute mit knapp 31.000, dafür hält ein einzelner Landwirt 2017 dreimal so viele Tiere wie damals.“

Es hilft vielen Bauern also offenbar nicht zu „überleben“, wenn sie konventionelle Massenschweinemast betreiben und Billigstpreise dafür bekommen, es macht nur das Tierleid noch größer….

NUR 2,2 % des Schweinefleischkonsums werden in Österreich durch Biofleisch gedeckt, jahr(zehnte)langen Grünen Forderungen nach besserer Unterstützung und Aufwertung von Biolandwirtschaft und Artgerechter Tierhaltung folgen regelmäßig Lippenbekenntnisse ohne konkrete Maßnahmen, gleichzeitig werden Klimawandel und ständig steigende Zahl von übergewichtigen Kindern und Erwachsenen (beides durch den exorbitanten Fleischkonsum in den Industriestaaten und speziell in Österreich jedenfalls befeuert!) bejammert – am heftigsten oft noch von jenen, die eigentlich die politische Verantwortung und Macht hätten, etwas dagegen zu tun!

Natürlich: auch jede(r) Einzelne kann durch Verweigerung oder zumindest Reduktion dieser Art des Konsums etwas beitragen.

Doch die Rahmenbedingungen, die all den Wahnsinn, in Sachen Tierleid, Klimazerstörung, Gesundheitsgefährdung, Ressourcenverschwendung, … erst ermöglichen, werden immer noch von den jeweils regierenden PolitikerInnen gemacht! Wir Grüne werden diese Rahmenbedingungen weiterhin bekämpfen und uns für die besseren Alternativen stark machen – allerdings:

Damit sich hier wirklich etwas zum Positiven verändern kann, braucht es jedenfalls wieder mehr Menschen, die das auch wollen und wählen – was ja jetzt gerade nicht passiert ist!

Und mit Veränderung meine ich echte Veränderungen, nicht nur auf Plakate geschriebene Floskeln. Und auch, dass „es Zeit ist“ meine ich ernst und zwar höchste Zeit! Dafür, dass weniger Tiere qualvoll und unwürdig dahinsiechen müssen, dass weniger Fleisch, aber wenn, in besserer Qualität gegessen wird, dass LandwirtInnen wieder von artgerechter Tierhaltung leben können, die Zerstörung von Regenwäldern für den Anbau von Mastfuttermitteln reduziert wird, CO2 – Emissionen verringert werden, weniger Lebensräume zerstört werden, weniger Menschen flüchten müssen…..

Ja, die im Normalfall leider unglückliche Schweine von nebenan haben mit all dem zu tun –  auch wenn das allgemein gerne ausgeblendet wird. Und dass Tierleid mit allen oben genannten Folgen in diesem Ausmaß in Kauf genommen wird, ist in erster Linie ein Maß für Verrohung und Empathielosigkeit unserer Gesellschaft und unseres Wirtschaftssystems – und den entsprechenden Veränderungsbedarf.

Nach dem Ausgang dieser Wahl ist nun in dieser Hinsicht leider wohl eher weniger zu erwarten – zumindest nicht zum Besseren…

Für mich ist es daher im Moment sehr wichtig, neue Wege auszuloten, wie wir als Grüne gemeinsam mit vielen engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft, komplexe Probleme und Zusammenhänge, vor allem aber unsere Ideen und Visionen dazu – künftige besser erklären, selbst glaubwürdig leben und letztlich Begeisterung dafür wecken können, echte Veränderung, voranzutreiben. Dafür können die glücklichen Schweinderl vom Foto durchaus ein Symbol sein…

 

 

Dem Klima ist Taktik egal – eine eindeutige Wahlempfehlung

_DSC3377Zugegeben: Inmitten medialer Konfrontations- und Duellhysterie, Personenkult, Analysewahn und sich selbst als Erneuerung inszenierenden langjährigen Regierungs – oder Oppositionsmitgliedern mit teilweise pathologisch – egomanischen Zügen ist mir in den letzten Wochen oft das Grauen gekommen. Seit dem Auffliegen der Schmutzkübelkampagne mit den dazugehörigen Erinnerungslücken der Verantwortlichen (die sich selbst aber selbstverständlich nicht so sehen) mutierten die ohnehin schon relativ inhaltsleeren Dauerdiskussionen dann zu einer schier unerträglichen Mischung an persönlicher Untergriffigkeit, Zynismus und schauspielerischer Höchstleistung. All das kann in Verbindung mit den „internen Fehlern“, die in den letzten Monaten bei den Grünen passiert sind, schon mal auf die Motivation schlagen.

Dass ich dennoch fast schon rund um die Uhr bei allen sich bietenden Gelegenheiten aus tiefster Überzeugung dafür geworben habe, dass es auch weiterhin eine starke Stimme für Umwelt, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Wirtschaft im österreichischen Parlament gibt, liegt daran, dass ich diese Stimme noch nie für so wichtig gehalten habe.

Gerade meine letzten Gespräche mit Klimawissenschaftern in Graz haben mich darin bestätigt, dass jeder Tag zählt, dass wir wahrscheinlich nur mehr ca. 2 Jahrzehnte Zeit haben, um das Ruder herumzureißen, um große Klimakatastrophen und riesige Fluchtbewegungen auch innerhalb Europas zu vermeiden, um die so viel strapazierte „Sicherheit“ zu wahren, um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu sichern – da können wir es uns einfach nicht leisten, weitere 5 Jahre zu verlieren. Wir können es uns nicht leisten, weiter ein auf Verschwendung und Ausbeutung bauendes Wirtschaftssystem zu forcieren, wir können es uns nicht leisten, noch mehr soziale Ungleichheit zu erzeugen und unsere eigenen Lebensräume und die vieler anderer Lebewesen zu zerstören.

Wir brauchen also dringend Veränderung – und zwar nicht in Form von Personen, die sich primär selbst als solche inszenieren! Es braucht Rahmenbedingungen, die einer umweltverträglichen, klimaschonenden Wirtschaft und Lebensweise Vorrang einräumen, Menschen nachhaltige Arbeitsplätze und eine sinnvolle Verteilung der Arbeit ermöglichen, sozialen Zusammenhalt, Menschlichkeit und Empathie fördern und unsere Lebensgrundlagen schützen.

Und ich wäre nicht bei den Grünen, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass Grüne Ideen die größte positive Gestaltungskraft für all das haben. Diese Aspekte vertritt niemand sonst! In diesem Wahlkampf hat nicht einmal die Klimakrise, trotz der immer drängenderen Brisanz und Relevanz für ALLE sonstigen Bereiche des menschlichen (Zusammen)Lebens, bei keiner der anderen Parteien eine ernst zu nehmende Rolle gespielt – und so wird es auch in den nächsten 5 Jahren bleiben, wenn die Grünen diese Themen nicht mehr einbringen und vorantreiben können.

Deshalb bitte ich heute ganz besonders alle, die mir in den letzten Wochen versichert haben „im Herzen eh Grün zu sein“ oder sogar „grüner als die Grünen“ oder „immer Grüne gewählt haben, aber diesmal unsicher sind“ und alle, die nur aus „taktischen Gründen“ was Anderes wählen wollen noch mal um ihre Stimme!

Dem Klima ist Taktik egal, Grüner als Grün gibt´s jedenfalls im aktuellen politischen Spektrum ganz sicher nicht und diejenigen, die bisher keine Anstalten gemacht haben, ernsthaft gegenzusteuern brauchen definitiv starke „Antreiber“.

Es wird nach dieser Wahl, wie auch immer sie insgesamt ausgeht, ganz sicher viele engagierte Menschen brauchen, die mit Überzeugung, Leidenschaft und Vernunft für all das eintreten, es wird die „Nicht-Beleidigten“ brauchen, die sich aktiv einbringen ohne zu erwarten, dass irgendeine Richtung 100%ig ihre ist und es wird viele brauchen, die mehr als bisher von der Politik die Schritte einfordern, die uns und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft ermöglichen – und es wird starke Grüne im Nationalrat brauchen.

Dafür zählt am Sonntag jede Stimme!

 

Worüber in Wahlkampfzeiten gerne geschwiegen wird oder die größte Sicherheitskrise unserer Zeit Teil 2

Ich möchte heute mal etwas tun, was in der Politik in letzter Zeit (speziell in Wahlkampfzeiten) ja sehr beliebt ist – ich fordere eine radikal – konsequente Verschärfung unserer Sicherheitspolitik! Das erfordert allerdings auch, darüber zu reden, was unsere Sicherheit am meisten bedroht. Die LeserInnen meines letzten Blogbeitrags, wissen schon, was nun kommen wird.

Dass weder SPÖVP, noch FPÖ, das Thema Klimakrise gerne aktiv ansprechen, geschweige denn konkrete Schritte zur Verbesserung der Situation präsentieren, mag wohl daran liegen, dass sie politisch genau die prekäre Lage erzeugt und zu verantworten haben, in der wir uns aktuell in Sachen Klimakrise befinden. Dass aber auch diverse Kleinparteien und Listen inklusive angeblich radikal – pragmatischer Linkspopulisten quasi nichts dazu zu sagen haben, und sich lieber gegenseitig mit Ideen zur eher weniger realistische Schließung von Fluchtrouten übertrumpfen, zeigt dramatisch, dass es allen daran Beteiligten wohl viel weniger um unsere Sicherheit als um kurzfristige Stimmenmaximierung geht.

Zwei Zeitungsartikel dieser Woche haben mir ein wenig Hoffnung gegeben, dass über das am liebsten verschwiegene Thema dieses Wahlkampfs doch noch gesprochen wird…

Immerhin gibt es scheinbar doch noch ein paar Journalisten, denen das offenbar auffällt und die auch darüber schreiben. Insofern haben mich die Artikel von Günter Pilch (Kleine Zeitung) und Eric Frey (Standard) diese Woche ein wenig hoffnungsvoll gestimmt.

In den Kommentaren zu meinem letzten Blogbeitrag, schrieb ein Leser, dass er den Klimawandel für ein „Luxusproblem der westlichen Welt“ hält. Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall! Denn ungerechterweise sind die Auswirkungen der Klimakrise nicht dort am härtesten, wo sie hauptsächlich verursacht wird, sondern dort, wo die Menschen selbst aufgrund ihres Lebensstils noch relativ wenig zum Aufheizen des Klimas beigetragen haben.

Dort sind Sicherheit (im Sinne von Gesundheit, Ernährungssicherheit, Klimakatastrophen…) und Frieden schon jetzt massiv in Gefahr bzw. schon nicht mehr vorhanden! Bei uns brachten die (vergleichsweise noch harmlosen) wetterbedingten Katastrophen dieses Jahres, zwar Diskussionen über die notwendige Aufstockung von Katastrophenfonds und dergleichen, aber dass man den Verlust an Lebensqualität und Lebensräumen, die Gefahr für unser und das Leben unserer Kinder und unser friedliches Zusammenleben in Österreich und Europa niemals bezahlen und sowieso nie mit Geld aufwiegen kann, wurde tunlichst nicht erwähnt!

Dass wir unser Wirtschaftssystem, unser Steuersystem, unseren Lebensstil und vieles mehr radikal und konsequent verändern müssen, um auf diesem Planeten (wir haben bis jetzt immer noch nur diesen einen!) weiterhin (über)leben zu können, könnte ja jemand kurz vor Wahlen in die falsche Kehle bekommen….und obwohl es die meisten Leute ja instinktiv spüren, dass es „so nicht weitergehen kann“, halten sich die verantwortlichen PolitikerInnen der Regierungsparteien diesbezüglich nobel zurück bzw. leugnen wie im Falle der FPÖ teilweise sogar hartnäckig, dass Menschen etwas mit der Klimakrise zu tun hätten. Hauptsache dies Inszenierung stimmt!

Und mit jedem Tag der ungenutzt vergeht, steigt die Gefahr für unsere Sicherheit, für unsere Gesundheit, für ein friedliches Zusammenleben…

Letztes Mal habe ich in meinem Blogbeitrag eine Studie zitiert, in der die Klimakrise als die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit festgehalten wird.

Heute möchte ich in Hinblick auf „unsere Sicherheit“ nur 4 Passagen eines Artikels hier wiedergeben, den ich letzte Woche als Vorbereitung für ein Gespräch mit Klimaswissenschaftern gelesen habe (Der Artikel ist recht lang, aber wer ihn ganz lesen will, findet ihn unter diesem Link): https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-planet-schlaegt-zurueck

Seit 1980 hat der Planet eine 50-fache Zunahme an Orten verzeichnet, die gefährlich oder extrem heiße Temperaturen verzeichnen, und die Zahl wird noch stärker zunehmen. In Europa traten die fünf wärmsten Sommer seit dem Jahr 1500 alle seit 2002 auf. Und schon bald, so warnt das IPCC, wird es in weiten Teilen des Erdballs ungesund sein, sich zu dieser Jahreszeit draußen aufzuhalten.

„Selbst wenn wir die Klimaziele von Paris mit einem Temperaturanstieg von zwei Grad einhalten, werden Städte wie Karatschi und Kalkutta fast unbewohnbar werden und in jedem Jahr tödliche Hitzewellen wie 2015 erleben. Bei vier Grad Erderwärmung wird die europäische Hitzewelle von 2003, der bis zu 2.000 Menschen an einem einzelnen Tag zum Opfer fielen, zur sommerlichen Normalität werden.“

„….. Jedes Grad Celsius Erderwämung kostet durchschnittlich 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, …. mittlere Schätzung liegt bei einem weltweiten Einkommensverlust von 23 Prozent pro Kopf gegen Ende des Jahrhunderts. (Dieser Verlust resultiert aus Veränderungen in der Landwirtschaft, steigender Kriminalität, Stürmen, Energieknappheit und einer erhöhten Sterblichkeit.)

„Über die Hälfte des Kohlenstoffs, den die Menschheit in ihrer Geschichte in die Atmosphäre geblasen hat, wurde in den vergangenen drei Jahrzehnten ausgestoßen. 85 Prozent des gesamten Kohlenstoffausstoßes durch Menschen geschah in der Periode nach dem Zweiten Weltkrieg. Das bedeutet, dass die Erderwärmung uns binnen einer einzigen Generation an den Rand der Katastrophe geführt hat. Die Geschichte der Kamikaze-Mission der industrialisierten Welt ist die einer einzigen Lebensspanne.“

 

Ich bin vor etwas mehr als 2 Jahren nicht in die Politik gegangen, um mich am Wettkampf zu beteiligen „wer kann den Leuten am besten sagen, was sie hören wollen“, sondern um Überzeugungsarbeit und einen Beitrag zu leisten, die notwendigen Veränderungen so schnell wie möglich voran zu treiben.

Deshalb bin ich auch nach wie vor davon überzeugt, dass es in den nächsten Jahren ganz, ganz dringend (dringender als je zuvor eigentlich!) starke Grüne im Parlament und auf allen Ebenen (Landtagen, Gemeinderäten) geben muss. Deshalb kämpfe ich – allen internen Fehlern, Spaltungen und sonstigen Widrigkeiten zum Trotz – dafür, dass die Grünen gestärkt aus dieser Wahl hervorgehen. Ich habe keine andere Wahl – es zählt einfach jeder Tag!

Die größte Sicherheitskrise unserer Zeit

Unsere beiden jüngeren Kinder haben es unlängst bei einer morgendlichen Diskussion auf den Punkt gebracht: „Unsere Zukunft ist nicht mehr sicher!“ Und sie hatten auch gleich Verantwortliche parat: „Eure Generation hat das zu verantworten –Ihr habt den Klimawandel erzeugt!“

Beinahe täglich wird zurzeit über die Folgen der größten Sicherheitskrise unserer Zeit berichtet. Denn was unter dem verharmlosenden Titel „Klimawandel“ läuft und teilweise sogar als solcher auch von manch österreichischen PolitikerInnen immer noch verleugnet wird, ist eine veritable Krise, deren Auswirklungen allerdings nicht „das Klima“ sondern, das Leben und die Menschen schon im Moment hart treffen – und vielen Menschen das Leben kosten. Denn Naturkatastrophen, die bei uns im besten Fall „nur“ Schäden in Millionenhöhe verursachen, führen anderswo dazu, dass unzählige Menschen sterben oder flüchten müssen.

Auch wenn die Folgen der Klimakrise andere Kontinente im Moment noch weitaus härter treffen, Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben, in die Flucht treiben und für soziale Verwerfungen und Kriege mitverantwortlich sind: Dieser Sommer hat auch in Österreich auf teilweise katastrophale Weise gezeigt, was droht, wenn die momentane Entwicklung nicht aufgehalten wird.

Und dabei geht es nicht mehr „nur“ um Kosten für Hochwasserschutz und darum, dass man bei den Hitzewellen in Österreich nun schon mit dem Zählen nicht mehr nach kommt. Laut neuesten WHO Studien ist die Klimakrise die größte Gefahr für die Gesundheit der Menschen. Die Studie zeigt, dass bis Ende des Jahrhunderts pro Jahr ca 150 000 Menschen bei Wetterextremen ums Leben kommen könnten….die meisten Menschen werden an Hitze sterben

50mal soviele Menschen wie heute werden ums Leben kommen.

Und während wir all das wissen und nahezu schon täglich – wahrscheinlich vergleichsweise noch recht harmlosen Vorgeschmack bekommen, was uns blüht, wenn wir die Klimakrise nicht ab sofort mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen, wollen uns diverse „Sicherheitspolitiker“ in Österreich noch immer weismachen, „unserer Sicherheit“ könnte durch Abschottung Europas und ohnehin völlig unrealistische Meeresroutenschließungen gesichert werden – ansonsten: Business as usual !

Dieses Verständnis von Sicherheit mag wohl populär sein (manche sagen auch radikal –pragmatisch dazu, was immer das heißen mag…), aber ehrlich ist es ganz sicher nicht. Wenn wir die größte Sicherheitskrise unserer Zeit einigermaßen heil überwinden wollen, wird uns Abschottung nicht nützen und gibt es kein „Weiter wie bisher!“ Es muss sich ganz schnell, ganz viel ändern. Und das beschränkt sich nicht auf eigentliche Selbstverständlichkeiten wie die Abschaffung des Dieselprivilegs in Österreich und den Ausbau und die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs. Es muss vor allem endlich Schluss sein mit jeglicher Art von Verschwendung, egal ob das den Boden, Strom, natürliche Gewässer, Lebensmittel, Wegwerfkonsum von Elektronik und sonstigen Gebrauchsgegenständen…und vieles mehr anbelangt! Der Ausbau von erneuerbaren Energien alleine, wird niemals reichen, wenn wir diesen Verschwendungswahnsinn nicht beenden. Es wäre Aufgabe einer verantwortungsvollen (Sicherheits – ) Politik, die Rahmenbedingungen dafür sicherzustellen. Auch wenn sich das nicht immer so populär anhört! Es ist Zeit, dass diejenigen, die uns „Sicherheit“ verkaufen wollen, aufhören, sich in fragwürdiger Symptombekämpfung gegenseitig übertrumpfen zu wollen, sondern endlich erkennen, dass WIR so nicht weitermachen können – und das auch aussprechen und entsprechend gegensteuern!

Sonst werden unsere Kinder eines Tages mit Recht sagen: „Ihr seid schuld daran, dass wir keine Zukunft mehr haben!“ – und das wird dann mit Sicherheit noch das kleinste Problem sein!

Doch da ich mit derartig düsteren Visionen nicht enden will, nehme ich gerade jetzt alles, was ich geschrieben habe auch als Auftrag an mich selbst. Denn ich bin vor etwas mehr als 2 Jahren letztlich in die Politik gegangen, um meinen Beitrag zu leisten, ein System, an das ich nicht glaube, zu verändern. Und egal wie schwierig die Zeiten dafür auch im Moment sein mögen: Ich sehe mein Mandat immer noch als ganz klaren Auftrag, mich für diese Veränderungen einzusetzen! Und obwohl ich in den letzten 2 Jahren durchaus einiges an Illusionen eingebüßt habe, glaube ich noch immer daran, dass ein System ohne sinnlose Verschwendung, Raubbau an natürlichen Ressourcen, Zerstörung von Lebensräumen und Ausbeutung von Menschen möglich ist!

 

 

 

 

 

 

2 Jahre im steirischen Landtag oder Warum Politik Spaß macht…

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Man könnte sagen, „Es war eine anstrengende Woche“ (obwohl heute erst Freitag ist und gestern sogar Feiertag war..)

Ich war am Montag und Dienstag jeweils von ca. 8 bis 23 bzw. 24 Uhr auf „Tour“ in den Bezirken Leibnitz und Hartberg unterwegs. In der vorigen Woche hatte ich das selbe schon in Weiz. Ich möchte mich in den Regionen der Steiermark als neue Umweltsprecherin vorstellen und dabei auch gleich über eines meiner Herzensthemen „Ressourcenschonung und (Plastik)Müllvermeidung“ mit den Leuten reden.

Zuerst ein Pressegespräch, dann Besuch von 3 Betrieben oder Institutionen in der Region, die wichtige Aspekte eines nachhaltigen Wirtschaftens bereits umsetzen und am Abend dann noch mein Vortrag „Sei dabei – Plastikfrei!“ – dazwischen Telefonate, Mails beantworten, Termine ausmachen, Anträge für die nächste Landtagssitzung durchlesen und bearbeiten, den Kindern Anweisungen fürs Mittagessen und Einkaufen geben und ein paar hilflose Versuche, meinen geduldigen BegleiterInnen den Weg anzusagen…  🙂

Am Mittwoch dann von 9 bis 13 Uhr die Präsentation des neuen regionalen Gesundheitsplanes, ein Coachinggespräch, ein Vorbereitungstreffen mit meinen 2 Grünen GemeinderatskollegInnen zur nächsten Gemeindersatssitzung und dann noch eine Veranstaltung in Graz zum Thema „Welche Wirtschaft(sgeschichten) wollen wir künftig (erzählen)?“. Das „Zwischenduchprogramm“ gleich wie an den Vortagen…_DSC5676

 

Es waren also schon anstrengende Tage…. aber auch unglaublich bereichernd, interessant und motivierend. Ich konnte 6 sehr unterschiedliche Betriebe bzw. Einrichtungen, sowie 3 Redaktionen von Wochenzeitungen besuchen, ich habe irrsinnig spannende und erkenntnisreiche Gespräche geführt und dabei auch sehr viel Bestätigung für meine politischen Anliegen und Forderungen mitnehmen können. Es ist mir extrem wichtig im direkten Kontakt mit Menschen immer wieder rückzukoppeln, wie Rahmenbedingungen, die politisch vorgegeben werden, in der Realität ankommen und wirken, welche Vorteile, aber auch welche Probleme dadurch entstehen.

Ich sehe es als einen essentiellen Teil meiner politischen Tätigkeit, diese Beziehung zwischen Politik und den Lebensrealitäten von Menschen direkt zu erfahren. So wie ich das auch schon bei meinen Hospitationen im Sozial – und Gesundheitsbereich in den letzten 1einhalb Jahren immer wieder erleben durfte – es ist für mich eine Kraftquelle für die „Mühlen der Politik“! Und ja, es macht Spaß und ist eine wunderbare Erfahrung, dass ich das alles im Moment beruflich machen kann! …Auch wenn es mir manchmal schon ein bisschen leid tut, dass sich mein erlernter Beruf (Physiotherapie) zur Zeit nur mehr ganz wenige Stunden in der Woche ausgeht.

Heute genau vor 2 Jahren wurde ich als Abgeordnete des steirischen Landtags angelobt. Und nun ist es wirklich einmal Zeit für ein großes „zwischendurch Danke“, an alle, die mir diese großartige Chance ermöglicht haben und ermöglichen. Allen voran gilt es natürlich meinem Mann und meinen Kindern, die mich seit 2 Jahren wirklich viel seltener seh, vieles übernommen haben, eine unglaubliche Geduld mit mir haben und mein aller wichtigster Rückhalt sind! Und natürlich den Wählerinnen und Wählern, die den Grünen (und viele auch mir persönlich) bei der letzten Wahl Ihre Stimme und damit einen Vertrauensvorschuss gegeben haben. Danke auch an all meine FreundInnen, die enorm viel von den „Hochs und Tiefs“ des politischen Alltags mit mir durchmachen und bewältigen!

Aber ganz besonders möchte ich mich heute auch bei allen MitarbeiterInnen im Landtagsklub und in der Landespartei bedanken, die mich von Beginn an mit vollem Einsatz unterstützt haben und ohne die diese sehr intensive Arbeit für mich definitiv nicht möglich wäre. Und da ich nun mal eine Teamplayerin bin, möchte ich den heutigen Tag auch nutzen, um meinem Kollegen und Klubobmann Lambert Schönleitner für seine großartige Unterstützung, die intensiven und ehrlichen Diskussionen und den Zusammenhalt im Klub, sowie meiner neuen Kollegin Lara Köck für den frischen Wind und die Bereitschaft, sich auf das Abenteuer Politik einzulassen, zu danken! Und natürlich den vielen anderen Kolleginnen in der Grünen Welt – allen voran NAbg. Sozialsprecherin Judith Schwentner – die mich durch ihr Engagement und Vorbild, immer wieder davon überzeugen, dass es Sinn macht, sich für die Dinge einzusetzen, an die ich glaube.

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich es nicht schon bereut habe, dass ich vor 2 Jahren diesen Schritt gemacht habe. Und natürlich gab es in diesen 2 Jahren auch immer wieder mal Momente, wo es sich ein wenig so angefühlt hat..… Aber Dank Euch allen und Dank der vielen Menschen, von denen ich immer wieder höre, dass ich Ihnen Hoffnung mache oder sie motiviere, kann ich heute wirklich resümieren:

Politik macht mir Spaß (jedenfalls sehr oft!) – und solange das so ist, werde ich mich weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen und auf meine ganz persönliche Art und Weise auf dieser Ebene für gerechtere Verteilung und die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einsetzen.

DANKE!

Nicht nur für die Umwelt sprechen – für Menschen, Lebensraum und Zukunft Handeln!

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Seit dieser Woche habe ich mit Lara Köck nicht nur eine neue, junge Kollegin im Grünen Landtagsklub, sondern ich habe auch selbst eine neue Rolle von unserer ehemaligen Abgeordneten Sabine Jungwirth übernommen: Ich bin nun Umweltsprecherin.

Es entspricht meiner großen und seit der Kindheit bestehenden Leidenschaft, dieses Thema immer im unmittelbaren Zusammenhang mit Menschen zu betrachten. Mir hat der Begriff „Umwelt“ schon als Jugendliche nicht besonders gut gefallen, weil er suggeriert, es wäre „irgendwo um uns herum“ etwas, was wir schützen müssen, was mit uns direkt aber nicht viel zu tun hat. In Diskussionen wird daher „Umweltschutz“ auch immer sehr gerne gegen so genannte „andere Interessen“ ausgespielt – Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze, Mobilität, erneuerbare Energien, leistbares Wohnen…usw. wird dafür instrumentalisiert.

Und so funktioniert das meiner Meinung nach nicht: Wir leben nicht in einer UMWELT, wir leben mitten drin! Es ist unser Lebensraum – und nebenbei auch noch der Lebensraum von unzähligen anderen Lebenswesen – den wir als Basis für alles andere brauchen, ohne den alles andere nicht funktionieren kann! Und es ist weltweit, aber natürlich auch in Österreich und in der Steiermark so, dass dort, wo Lebensräume zerstört werden oder ihre Qualität immer schlechter wird, Menschen an Lebensqualität, Gesundheit und Perspektive verlieren. Und ungerechter Weise trifft das immer und überall am aller härtesten diejenigen, die sozial und ökonomisch eher schlechter gestellt sind, die keine Lobby haben und die sich meist eher weniger wehren können. Das erhöht nicht nur die gesellschaftliche Ungleichheit und Ungerechtigkeit und schadet damit dem sozialen Zusammenhalt. Das schadet uns auch als Gesellschaft insgesamt, erhöht die Kosten im Gesundheits – und Sozialsystem und trägt dazu bei, dass Menschen ihrerseits die Empathie für ihren Lebensraum, für andere Menschen und Lebewesen verlieren.

Der weltweite Raubbau an allem, was dieser Planet zu bieten hat, treibt nicht nur aktuell Millionen von Menschen auf die Flucht, er droht auch uns allen – egal wo wir leben – die Zukunft zu rauben. Daher war Umweltpolitik noch nie so sehr wie jetzt auch Sozialpolitik! Insofern trifft es sich gut, dass ich auch Sozialsprecherin bin. Ich kann gar nicht anders, als diese Themen gemeinsam zu betrachten.

Allerdings: Es war noch nie meine Art, nur über Dinge zu reden – meine Motivation, Politik zu machen, kommt eben gerade daher, dass mir das Reden oft viel zu lang und das Handeln viel zu langsam erscheint!

Und natürlich bin ich davon überzeugt, dass ich als Politikerin eine besondere Verantwortung habe, auch selbst entsprechend zu handeln. Am Freitag habe ich mit meiner Kollegin auf Bundeebene, Umweltsprecherin Christiane Brunner daher der heurigen Flurreinigung ein wenig vorgreifen. Wir haben an der Straße, die zu meinem Haus führt auf einer Strecke von knapp 300 Metern in nicht einmal einer halben Stunde 20 Plastikflaschen, 18 Alu-Dosen, 3 Einwegglasflaschen und jede Menge anderen Müll gefunden. Nun ist es zwar super und wichtig, dass sich jedes Jahr 1000de von Menschen an den Flurreinigungen beteiligen und den Dreck von anderen Menschen zusammensammeln. Politisches Handeln heißt aber, hier den Ursachen auf den Grund zu gehen und daran etwas zu verändern. Daher treten wir unter anderem für ein Pfandsystem für Getränkeverpackungen ein, das es in vielen anderen Ländern bereits gibt. Christiane Brunner hat dazu gerade einen Antrag eingebracht. Es würde helfen, dieses Problem zu verändern, davon bin ich überzeugt! Es wäre gut für die Menschen, gut für die Lebensräume, gut für andere Lebewesen (auch Tiere sterben ja oft an den Folgen unseres in der Natur entsorgten Mülls!) – und es ist natürlich eine Frage des politischen Willens, ob man es macht oder nicht!

In der Steiermark sind wir auf Landesebene (noch) nicht in der Position unseren politischen Willen, stärker durchzusetzen. Aber mein erklärtes Ziel ist es dorthin zu kommen! Ich möchte dazu beitragen, dass wir vom Reden zum Handeln kommen, dass wir unsere Lebensbedingungen so gestalten, dass auch unsere Kinder ein gutes Leben führen können.

Das können wir nur erreichen, wenn wir viele Menschen über alle gesellschaftlichen und sonstigen Grenzen hinweg davon überzeugen, dass es möglich ist, die Rahmenbedingungen zum Nutzen für uns alle zu verändern.

Nach mehr als eineinhalb Jahren in der Landespolitik, habe ich diesbezüglich natürlich auch schon frustrierende Erlebnisse gehabt, aber es gibt immer wieder auch ganz viel Freude und Hoffnung: Vorletzte Woche hatte mich die katholische Männerbewegung Gnas zu einer Lesung und Diskussion aus meinem Buch „Plastikfreie Zone“ eingeladen. Mit mehr als 120 Menschen habe ich im Pfarrsaal in Gnas über die Möglichkeiten der Einzelnen und der Politik gesprochen, Ressourcen zu schonen und (Plastik) Müll zu vermeiden, neue Wirtschaftsideen und Initiativen zu fördern,…. Da war so viel Engagement, Begeisterung und der Wille zum Handeln spürbar. Da gab es so viel positives Feedback und so viel Aufbruchsstimmung – und da konnte ich wieder ganz viel Kraft für mein politisches Handeln tanken!

Danke dafür! Ich freu mich riesig auf meine neue Aufgabe.